Oberschwingungen im Netz: Wenn die Stromrechnung steigt und niemand weiß warum

Kommt Ihnen das bekannt vor? Die Antriebe laufen unauffällig, doch der Energieverbrauch steigt unerwartet. Sicherungen oder Schutzorgane lösen ohne erkennbaren Grund aus, Steuerungen reagieren sporadisch fehlerhaft, und Transformatoren werden spürbar wärmer als gewohnt. Viele Betreiber elektrischer Anlagen suchen in solchen Fällen zunächst nach defekten Bauteilen. Dabei liegt die eigentliche Ursache häufig tiefer im Netz selbst: bei Oberschwingungen. Was sind Oberschwingungen und warum entstehen sie? Oberschwingungen (auch Oberwellen genannt) sind unerwünschte Verzerrungen der sinusförmigen Netzspannung bzw. des Netzstroms. Sie entstehen überall dort, wo leistungselektronische Komponenten, etwa Frequenzumrichter, Gleichrichter oder Servoantriebe, nichtlinear Strom aus dem Netz ziehen. Gerade in modernen, hochautomatisierten Antriebssystemen mit B6-Gleichrichtern ist das heute die Regel, nicht die Ausnahme. Das Problem: Oberschwingungen bleiben selten lokal begrenzt. Je nach Netzstruktur und angeschlossenen Verbrauchern können sie sich über weite Teile des Versorgungsnetzes ausbreiten und auch benachbarte, eigentlich unbeteiligte Anlagenteile beeinträchtigen. Diese Folgen können Oberschwingungen im Betrieb auslösen Diese Effekte wirken sich direkt auf Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit einer Anlage aus – oft schleichend und ohne dass die eigentliche Ursache sofort erkennbar ist. Die Lösung: Oberschwingungen direkt an der Quelle reduzieren Statt Symptome zu bekämpfen, setzt der REOWAVE®passive genau dort an, wo die Störungen entstehen. Der passive Oberwellenfilter wird zwischen Netz und Last installiert und reduziert die Stromharmonischen direkt an ihrem Ursprung – bevor sie sich im übrigen Netz ausbreiten und andere Anlagenteile beeinflussen können. Ein konkretes Beispiel aus der Praxis verdeutlicht die Wirkung bei 400 V: Ohne REOWAVE®passive Mit REOWAVE®passive Strom 27 A 15 A I5 (5. Harmonische) 77 % 3,9 % I7 (7. Harmonische) 59 % 3,0 % THDI > 100 % < 5 % Der reduzierte Strom und die deutlich niedrigeren Stromharmonischen können bereits bei der Planung neuer Anlagen eine wirtschaftlichere Dimensionierung nachgelagerter Komponenten wie Sicherungen, Leitungen und Transformatoren ermöglichen. Dadurch lassen sich sowohl Investitionskosten als auch die laufenden Betriebskosten reduzieren. Weitere Vorteile im Überblick Einfache Integration: Der REOWAVE®passive lässt sich unkompliziert in bestehende Anlagen einbinden. Für die Installation genügt der Anschluss von Ein- und Ausgang. Direkt nach der Inbetriebnahme beginnt der Filter mit der Reduzierung der Oberschwingungen. Intelligente Kühlung: Ein integrierter Thermostat steuert den Kühlbetrieb bedarfsgerecht; der Lüfter läuft nur bei tatsächlichem Bedarf. Das schont Ressourcen und erhöht die Lebensdauer. Klare Systemabgrenzung: Dank integrierter Netzdrossel wird gezielt nur der eigene Anlagenbereich entstört. Oberschwingungen aus dem übergeordneten Netz werden nicht aktiv gefiltert – die Wirkungsweise bleibt eindeutig definiert. Skalierbar: Bei erhöhtem Leistungsbedarf lassen sich zwei REOWAVE®passive-Geräte parallel betreiben, sodass sich die Filterleistung flexibel an die jeweiligen Anlagenanforderungen anpassen lässt, ganz ohne grundlegende Systemänderungen. Fazit: Stabile Netzqualität als Basis für effiziente Produktion Oberschwingungen sind unsichtbar, aber ihre Folgen sind es nicht. Zusätzliche Energieverluste, verkürzte Lebensdauer von Komponenten und ungeplante Störungen können die Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit einer Anlage erheblich beeinträchtigen. Mit dem REOWAVE®passive lassen sich Stromharmonische direkt an ihrer Entstehungsstelle reduzieren – für eine höhere Netzqualität und einen zuverlässigen Anlagenbetrieb. Oberschwingungen reduzieren
Warum sich der Schutz von Motor und Anlage auszahlt

Sinusfilter und allpolige Sinusfilter Frequenzumrichter haben sich in nahezu allen Industriebereichen durchgesetzt – von der Antriebs- über die Förder- bis zur Bahntechnik. Sie ermöglichen eine präzise Drehzahlregelung und damit erhebliche Effizienzgewinne. Gleichzeitig bringt die Funktionsweise moderner Umrichter ein Problem mit sich, das in der Praxis häufig unterschätzt wird: Die Ausgangsspannung ist nicht sinusförmig, sondern wird per Pulsweitenmodulation (PWM) erzeugt. Das schnelle Schalten der Zwischenkreisspannung mit Taktfrequenzen von 4 bis 16 kHz erzeugt steile Spannungsflanken, die sich negativ auf Motor, Kabel und die gesamte Anlage auswirken können. Filterlösungen wie du/dt-Filter, Motordrosseln und insbesondere Sinusfilter setzen genau hier an. Das Problem: Steile Spannungsflanken aus dem Umrichter Ein Frequenzumrichter schaltet die Zwischenkreisspannung im Verhältnis zur gewünschten Ausgangsspannung ständig ein und aus. Dadurch entsteht am Motor keine glatte Sinuskurve, sondern ein PWM-Signal mit sehr schnellen Spannungsanstiegszeiten. Dieser Effekt führt zu einer Reihe typischer Probleme in antriebsgeregelten Anlagen: Die Motorisolierung wird belastet und altert schneller, im Zwischenkreis können hohe Spannungsspitzen auftreten, die Kondensatoren zusätzlich beanspruchen, an den Schaltfrequenzen entstehen hörbare Motorgeräusche, und unzureichend gefilterte Anlagen leiden unter elektromagnetischen Störungen (EMV), die den zuverlässigen Betrieb benachbarter Geräte gefährden können. In der Summe steigt das Risiko eines vorzeitigen Motorausfalls deutlich. Messtechnisch lässt sich der Unterschied klar belegen: Ohne Filter werden Spannungsanstiegsgeschwindigkeiten von über 6 kV/µs sowie Spannungsspitzen von bis zu 1200 V und Stromspitzen von 18 A gemessen. Mit einem du/dt-Filter reduziert sich die Anstiegsgeschwindigkeit auf unter 500 V/µs, die Spitzenspannung sinkt auf rund 950 V. Erst der Einsatz eines Sinusfilters liefert am Motor eine nahezu reine Sinuswelle – die ursprüngliche Belastung durch steile Schaltflanken entfällt damit weitgehend. Was ein Sinusfilter leistet Sinusfilter werden zwischen Frequenzumrichter und Motor installiert und glätten die pulsweitenmodulierte Ausgangsspannung zu einer annähernd sinusförmigen Spannung. Das bringt mehrere konkrete Vorteile mit sich: Spannungsspitzen werden begrenzt und Überspannungen bei langen Motorleitungen verhindert, hochfrequente EMV-Störungen im Bereich von 1 bis 30 MHz werden spürbar reduziert, die Lebensdauer der Motoren steigt, da Wicklungen und Isolation geschont werden, der Einsatz geschirmter Motorleitungen ist nicht mehr zwingend erforderlich, Motorengeräusche werden deutlich minimiert, und Lagerströme – eine häufige Ursache für vorzeitigen Lagerverschleiß – werden reduziert. Je nach Anwendungsfall stehen unterschiedliche Lösungen zur Auswahl: du/dt-Filter, Motordrosseln, klassische Sinusfilter oder allpolige Sinusfilter. Die Entscheidung ist dabei stets eine Abwägung zwischen Investitionskosten und gewünschter Wirkung. Die Rolle des Ableitstroms Ein zentraler Begriff in diesem Zusammenhang ist der Ableitstrom. Anders als der eigentliche Betriebsstrom, der über die Leiter L1, L2, L3 und N zum Verbraucher fließt, handelt es sich beim Ableitstrom um einen Strom, der zum Erdungssystem beziehungsweise zum Schutzleiter abfließt. Er entsteht unter anderem durch Isolationswiderstände, Entladewiderstände von Kondensatoren sowie parasitäre Kapazitäten von Kabeln und Betriebsmitteln. Da der Ableitstrom ein Sicherheitsrisiko darstellt, ist er in Normen mit Obergrenzen versehen. Bei Anlagen mit Frequenzumrichter hängt seine Höhe maßgeblich von der Motorleitungslänge und der Taktfrequenz ab. Konventionelle Sinusfilter reduzieren den Ableitstrom gegenüber geschirmten Kabeln bereits um den Faktor 2 bis 3, da sie den Einsatz ungeschirmter Leitungen ermöglichen. Den umfassendsten Schutz bietet jedoch eine Weiterentwicklung: das PE-wirkende beziehungsweise allpolige Sinusfilter. Allpolige Sinusfilter: Der nächste Schritt beim Störstromschutz Während klassische Sinusfilter die Spannung zwischen den Außenleitern wirksam glätten, bleibt ein Effekt bestehen, der in der Praxis oft übersehen wird: die hochfrequente Spannung zwischen Außenleiter und Schutzerde (PE). Genau diese Leiter-Erd-Spannung ist es, die über parasitäre Kapazitäten Störströme treibt und damit zur eigentlichen Störquelle für benachbarte Anlagenteile wird – sie kann zudem das Netzfilter bei längeren Leitungen zusätzlich belasten. Das Prinzip des allpoligen Sinusfilters setzt genau hier an: Die Störströme aus den Betriebsstromleitungen werden nach dem Umrichter gezielt in den Zwischenkreis zurückgeführt, statt zur Schutzerde abzufließen. Dadurch entsteht ein definierter, niederohmiger Strompfad zurück in den Zwischenkreis, der die Potentialverteilung gezielt kontrolliert. Die hohe asymmetrische Störkomponente, die für viele EMV-Probleme verantwortlich ist, wird auf diese Weise stark herausgefiltert. Die messtechnischen Ergebnisse sprechen für sich. Bei der Leiter-Leiter-Spannung unterscheiden sich konventionelles und allpoliges Sinusfilter kaum – beide glätten die Spannung zwischen den Phasen sehr wirksam zu einer sauberen Sinuskurve. Der entscheidende Unterschied zeigt sich jedoch bei der Leiter-Erd-Spannung: Hier liefert ausschließlich das allpolige Sinusfilter eine spürbare Verbesserung, da die störende HF-Spannung gegen PE deutlich reduziert wird. Auch beim Gleichtaktstrom, der ein direktes Maß für die Belastung durch Lagerströme ist, zeigt sich der Vorteil: Ohne Filter liegt der Spitzenwert bei bis zu 7 A mit Frequenzen bis 200 kHz, mit konventionellem Sinusfilter sinkt er auf rund 4 A bei 40 kHz, und mit dem allpoligen Sinusfilter wird der Gleichtaktstrom nahezu vollständig eliminiert. Lagerströme lassen sich damit weitestgehend ausschließen. Auch im Frequenzbereich 20 bis 100 kHz – dem Bereich, in dem die Taktfrequenzen der Umrichter mit ihren Oberwellen liegen – zeigt sich die Wirkung deutlich: Der Störpegel sinkt von rund 120 dB auf etwa 90 dB. Dieser Bereich ist zwar nicht in jeder Norm explizit erfasst, in der Praxis aber von hoher Relevanz, etwa wenn empfindliche Steuer- oder Signalleitungen parallel zu Motorleitungen verlegt sind. In einem dokumentierten Anwendungsfall führte eine hochfrequente Störspannung von über 100 V auf einer parallel geführten Steuerleitung zu Fehlfunktionen an Temperaturschaltern – nach dem Einsatz eines allpoligen Sinusfilters war keine relevante Störspannung mehr messbar. Wichtig zu wissen: Allpolige Sinusfilter erfordern eine Abstimmung mit dem eingesetzten Umrichter, da durch die Rückführung der Störströme zusätzliche Gleichtaktströme in den IGBTs der Endstufe entstehen. In der Regel ist dafür eine Mindesttaktfrequenz von 8 kHz erforderlich, in Einzelfällen kann zudem eine Anpassung der umrichterseitigen Isolationsüberwachung notwendig sein. Die Auswahl der passenden Filterlösung sollte daher stets in Abstimmung mit den technischen Daten der jeweiligen Anlage erfolgen. Technische Eckdaten im Überblick Die Sinusfilter-Baureihen CNW M 933 und CNW 933 stehen für eine Nennspannung von 3 x 500 V zur Verfügung. Während die CNW M 933 in Schutzart IP65 mit Anschlusskasten ausgeführt ist und sich dadurch flexibel innerhalb oder außerhalb eines Schaltschranks montieren lässt, ist die CNW 933 in Schutzart IP00 erhältlich. Beide Baureihen sind für Umrichter-Taktfrequenzen oberhalb von 4 kHz bis 150 A beziehungsweise oberhalb von 1,5 kHz ab 150 A ausgelegt, decken eine Drehfeldfrequenz von 0 bis 60 Hz ab und erlauben Motorleitungslängen bis zu 1000 m bei Verwendung abgeschirmter Kabel.
Moderne Verteidigungstechnik mit Radarsystemen

Wie induktive und resistive Komponenten für stabile Radartechnik, mobile Kommandozentralen und sichere Stromversorgung sorgen Die Anforderungen an moderne Verteidigungstechnik und Aufklärungssysteme entwickeln sich stetig weiter, insbesondere wenn es um zuverlässige Radartechnik, stabile Energieversorgung und den sicheren Betrieb sensibler Systeme geht. Im Fokus stehen heute Lösungen, die unter unterschiedlichsten Umweltbedingungen dauerhaft funktionieren und gleichzeitig höchste Präzision gewährleisten. Ein zentraler Bestandteil dieser Systeme sind leistungsfähige Radarsysteme und mobile Kommandozentralen, die häufig in flexiblen Containerlösungen untergebracht sind. Diese ermöglichen eine schnelle Einsatzbereitschaft und schaffen die Grundlage für eine effiziente Überwachung und Analyse von Daten in Echtzeit. Damit solche Systeme jederzeit einsatzfähig bleiben, spielt eine unterbrechungsfreie Stromversorgung durch moderne USV-Anlagen eine entscheidende Rolle. Induktive und resistive Komponenten wie EMV-Filter, Drosseln, Stromwandler und Bremswiderstände sorgen dafür, dass elektrische Systeme störungsfrei arbeiten und empfindliche Technik zuverlässig geschützt wird. Gerade bei Radartechnik und Aufklärungssystemen ist die elektromagnetische Verträglichkeit ein entscheidender Faktor, um präzise Ergebnisse und eine stabile Signalverarbeitung sicherzustellen. Neben der technischen Leistungsfähigkeit ist auch die Widerstandsfähigkeit der eingesetzten Komponenten von großer Bedeutung. Extreme Temperaturen, Feuchtigkeit, Staub oder salzhaltige Luft stellen hohe Anforderungen an Material und Konstruktion. Durch umfangreiche Prüfverfahren wie Schock- und Vibrationstests, Klimaprüfungen sowie Tests zur Dichtigkeit und zum Brandschutz wird sichergestellt, dass die Systeme langfristig zuverlässig arbeiten. Darüber hinaus gewinnen individuelle Lösungen zunehmend an Bedeutung. Durch eine enge Abstimmung und technische Beratung vor Ort entstehen exakt angepasste Komponenten, die sich optimal in bestehende Systeme integrieren lassen. Dies ermöglicht nicht nur eine höhere Effizienz, sondern auch eine langfristige Betriebssicherheit. Die Kombination aus innovativer Radartechnik, stabiler Energieversorgung durch USV-Systeme und hochwertigen induktiven sowie resistiven Komponenten bildet die Grundlage für moderne Verteidigungs- und Aufklärungslösungen. In einem Umfeld, in dem Präzision, Zuverlässigkeit und kontinuierliche Verfügbarkeit entscheidend sind, schaffen durchdachte Technologien nachhaltige Vorteile und sichern den reibungslosen Betrieb komplexer Systeme. Zur Verteidigungstechnik
Fortschritte in EMV, Antriebstechnik und Wickeltechnologie treiben Effizienz moderner Systeme

Die Anforderungen an moderne Antriebssysteme steigen kontinuierlich. Vor allem in Bereichen wie Industrie, Bahntechnik, E-Mobilität und erneuerbare Energien gewinnen Themen wie EMV, effiziente Kühlung und kompakte Bauweise zunehmend an Bedeutung. Neue Entwicklungen in der Prüftechnik und Komponentenfertigung zeigen, wie sich Leistung, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit gezielt verbessern lassen. Ein zentraler Aspekt ist die elektromagnetische Verträglichkeit. Gerade bei frequenzumrichtergesteuerten Antriebssystemen spielt EMV eine entscheidende Rolle für die Betriebssicherheit. Moderne EMV-Lösungen und speziell abgestimmte Filter sorgen dafür, dass Störungen minimiert und Systeme stabil betrieben werden können. Ergänzend dazu gewinnen umfassende Prüfverfahren an Bedeutung, bei denen Komponenten unter realen Bedingungen sowie unter Schock und Vibration getestet werden. Parallel dazu entwickelt sich die Antriebstechnik stetig weiter. Hochwertige Komponenten wie Drosseln, Bremswiderstände, Stromwandler und Transformatoren sind heute unverzichtbar für einen effizienten und sicheren Betrieb. Sie kommen sowohl in industriellen Anwendungen als auch in der Gebäudetechnik zum Einsatz, etwa in Fahrstühlen oder Rolltreppen. Auch in der E Mobilität und im Schienenverkehr sind leistungsfähige Lösungen gefragt, die auf hohe Belastungen und lange Lebensdauer ausgelegt sind. Ein besonderer Innovationsschub entsteht durch neue Wickeltechnologien. Die sogenannte EDGE-Winding Technologie ermöglicht eine deutlich verbesserte Kühlung durch einen einlagigen Aufbau. Dadurch lassen sich höhere Frequenzen realisieren und gleichzeitig Gewicht sowie Bauraum reduzieren. Zudem werden Verluste wie Skin- und Proximity-Effekte minimiert, was die Effizienz weiter steigert. Die verbesserte Wärmeabfuhr eröffnet zusätzliche Möglichkeiten in der Materialwahl. In vielen Anwendungen können Aluminiumleiter eingesetzt werden, wodurch Kosten gesenkt und Ressourcen effizienter genutzt werden. Gleichzeitig reduziert sich der Bedarf an Isoliermaterial, was sich positiv auf die Lebensdauer der Komponenten auswirkt. Vor allem im Zusammenspiel mit modernen Halbleitern auf Basis von Siliziumkarbid und Galliumnitrid zeigen diese Technologien ihr volles Potenzial. Sie ermöglichen den Betrieb bei höheren Frequenzen und tragen dazu bei, Antriebssysteme kompakter und leistungsfähiger zu gestalten. Insgesamt zeigt sich, dass die Kombination aus optimierter EMV, innovativer Wickeltechnologie und leistungsstarken Komponenten einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Antriebssysteme leistet. Unternehmen profitieren von höherer Effizienz, verbesserter Betriebssicherheit und neuen Möglichkeiten in der Systemauslegung. Zur Antriebstechnik
Schwingungsdiagnose im Handumdrehen: Das REO SWM4000 im Praxiseinsatz

Im harten Alltag von Straßenbau und Spezialbau ist die Überprüfung von Vibrohämmern oder Sieb- und Brechanlagen entscheidend. Ein führendes Schweizer Baumaschinen-Unternehmen setzt hierfür auf das mobile REOVIB SWM4000. Messen in Sekunden: Ankoppeln, Ablesen, Fertig Das kompakte Handgerät überzeugt durch seine extrem praktische Handhabung: Der Bediener hält das Gerät sicher in der Hand und führt den über ein Kabel verbundenen, robusten Magnetsensor direkt an die vibrierende Maschine. Ohne aufwendige Installation liefert das SWM4000 sofort alle kritischen Werte auf dem integrierten Display: Maximale Flexibilität vor Ort Diese unabhängige Messmethode macht die Diagnose im Fuhrpark weitaus effizienter als fest verbaute Sensorik. Der Experte erhält präzise Echtzeit-Daten zur Maschinenperformance genau dort, wo sie benötigt werden – direkt am Einsatzort. „Sensor kurz ansetzen, Werte ablesen und sofort Gewissheit haben – praktischer lässt sich die Leistung unserer Maschinen nicht überwachen.“ – Fazit eines Experten aus der Baumaschinentechnik. Zur Produktübersicht
Präzision für Hochspannungsanwendungen: Leistungsstarke Prüfversorgung auf dem Weg in die Schweiz

Ein weiterer Meilenstein für die Sparte Prüftechnik: In diesen Tagen verlässt eine kundenspezifisch ausgelegte Hochleistungs-Prüfversorgung unser Werk in Deutschland in Richtung Schweiz. Auftraggeber ist ein international führender Hersteller von Hochspannungskomponenten und Energieübertragungssystemen, der die Einheit künftig in bestehende Labor- und Prüffeldstrukturen integriert. Technische Ausführung im Detail Zum Einsatz kommt eine speziell konfigurierte REOLAB 125 Einphasen-Stellkombination mit: Die Spannungsregelung erfolgt über einen motorisch angetriebenen Säulenstelltransformator in Kombination mit einem nachgeschalteten Einphasen-Trockentransformator mit separaten Wicklungen zur galvanischen Trennung. Präzise Antriebstechnik für reproduzierbare Prüfbedingungen Die Stellbewegung wird über einen dreiphasigen Motor realisiert, gesteuert durch einen Frequenzumrichter. Dadurch entstehen: Zusätzlich kann die Einheit über digitale Steuersignale oder analogen Sollwert (0–10 V) in kundenseitige Steuerungen eingebunden werden. Für offene Prüffeldintegration ausgelegt Die Versorgung ist bewusst als offene Leistungseinheit konzipiert: Damit eignet sich die Einheit besonders für anspruchsvolle Laborumgebungen mit kundenspezifischer Automatisierung. Robuste Industrieausführung Alle Komponenten sind auf einem massiven Stahlrahmen montiert: Ausgelegt für langfristigen Laborbetrieb Die Konstruktion ist für langfristigen industriellen Einsatz ausgelegt. Regelmäßige Wartungsintervalle sowie definierte Servicepunkte für Kohlerollen und Kontaktflächen sichern dauerhaft stabile Betriebsbedingungen. Typischer Einsatzbereich Die Prüfversorgung dient der Spannungsversorgung von Prüflingen aus dem Hochspannungsbereich — beispielsweise bei Entwicklungs- und Belastungstests an Komponenten für Schaltanlagen und Energieübertragungssysteme. Damit trägt REO unmittelbar zur Qualitätssicherung zukünftiger Energie-Infrastruktur bei. Jetzt unverbindlich beraten lassen!
Stabile Stromqualität sichert 24/7-Schweißproduktion im Rohrbau

Ein Kunde aus dem Rohrbau setzt in seiner Fertigung einen automatisierten Schweißroboter ein, um höchste Präzision und Produktivität sicherzustellen. Die Anlage ist für den 24-Stunden-Betrieb ausgelegt und arbeitet weitgehend unbeaufsichtigt. Herausforderung: Netzstörungen führen zu Produktionsstillständen In der Praxis traten wiederholt Netzschwankungen und Oberwellen auf. Der Schweißroboter reagierte empfindlich auf diese Störungen, wechselte in den Fehlermodus oder schaltete sich sicherheitsbedingt ab. Da nicht permanent Personal vor Ort war, führten diese Abschaltungen zu ungeplanten Stillständen, Zeitverlust und zusätzlichem organisatorischem Aufwand. Lösung: REOWAVE Passive Oberwellenfilter Zur Stabilisierung der Stromqualität wurde ein REOWAVE Passive Oberwellenfilter integriert. Das System reduziert netzbedingte Oberwellen direkt an der Quelle und verbessert nachhaltig die Spannungsqualität. Ergebnis: Zuverlässiger Dauerbetrieb Seit der Installation zeigt sich ein klarer Effekt: Die Anlagenverfügbarkeit konnte signifikant erhöht werden. Produktionsprozesse sind planbar, Stillstandskosten deutlich reduziert. Fazit Mit dem Einsatz des REOWAVE Passive Oberwellenfilters wurde eine kritische Schwachstelle im Stromnetz beseitigt. Der automatisierte Schweißprozess läuft heute stabil und zuverlässig – ein entscheidender Faktor für moderne, hochautomatisierte Fertigungen im Dauerbetrieb. Zum Produkt
Leistungs- und EMV-Komponenten für industrielle Schwefelsäure-Konzentrationsanlagen erfolgreich im Einsatz

Hohe Prozessstabilität, EMV-Verträglichkeit und eine zuverlässige Leistungsregelung sind entscheidende Faktoren in industriellen Schwefelsäure-Konzentrationsanlagen. In einem aktuellen Projekt liefern wir ausgewählte Leistungs- und EMV-Komponenten für eine kundenspezifische Prozessanlage in der chemischen Industrie. Präzise thermische Steuerung und Netzqualität Zum Einsatz kommen die REOTRON MDW 700 Thyristorsteuerung sowie der Hochstromnetzfilter CNW 107. Beide Komponenten sind speziell auf anspruchsvolle Industrieanwendungen ausgelegt und unterstützen einen stabilen sowie normgerechten Anlagenbetrieb nach aktuellen EMV-Richtlinien. REOTRON MDW Serie – bekannt für die Regelung grosser Lasten Die REOTRON MDW 700 Thyristorsteuerung übernimmt dabei die präzise Leistungsregelung innerhalb des thermischen Prozesses. Da in Schwefelsäure-Konzentrationsanlagen eine exakte Steuerung der Energiezufuhr (z. B. für Heizelemente) über Phasenanschnitt erfolgt, ist sie das Herzstück für eine konstante Prozessführung und gleichbleibende Produktqualität. Schutz vor Netzrückwirkungen Da Thyristorsteuerungen systembedingt steile Schaltflanken und Oberschwingungen erzeugen können, sorgt der Hochstromnetzfilter CNW 107 für eine wirksame Reduzierung dieser Netzrückwirkungen und elektromagnetischen Störungen. Dies erhöht die Störfestigkeit der gesamten Anlage signifikant und schützt empfindliche Mess- und Regelungstechnik nachhaltig vor Beeinträchtigungen. Nachhaltige Betriebssicherheit im chemischen Anlagenbau Die Integration der Komponenten erfolgt in eine maßgeschneiderte industrielle Prozessanlage. Dort leisten sie einen entscheidenden Beitrag zu: Wir freuen uns, unseren Kunden auch bei komplexen Anwendungen in der chemischen Industrie mit bewährten Standardprodukten, technischer Expertise und langjähriger Erfahrung im Bereich Leistungselektronik und EMV-Technik zur Seite zu stehen. Jetzt EMV Filter entdecken!
Für extreme Bedingungen auf See und in rauen Industrieumgebungen

Komponenten bewähren sich in einem groß angelegten Projekt unter anspruchsvollsten Umweltbedingungen.Auf See und darüber hinaus Salzhaltige Luft, permanente Feuchtigkeit, starke Temperaturschwankungen und mechanische Belastungen gehören zu den größten Herausforderungen in der Schiff- und Hochseetechnik. Doch auch in anderen industriellen Einsatzbereichen mit vergleichbar rauen Umgebungsbedingungen sind elektrische Komponenten dauerhaft hohen Belastungen ausgesetzt. In all diesen Szenarien müssen sie nicht nur funktionieren, sondern langfristig zuverlässig arbeiten. Genau hier setzen die Lösungen von REO an, die bereits heute weltweit in maritimen Anwendungen sowie in weiteren anspruchsvollen Industrieumgebungen im Einsatz sind. Im Rahmen eines groß angelegten internationalen Projekts wurden REO-Komponenten kürzlich in einer komplexen Anwendung verbaut, die höchste Anforderungen an Sicherheit, Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit stellte. Zum Einsatz kamen unter anderem speziell ausgelegte Luftdrosseln, Filter und Bremswiderstände, die in einem sensiblen System zur Aufbereitung von Ballastwasser integriert wurden. Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen und läuft seitdem stabil im Dauerbetrieb, selbst unter dauerhaft widrigen Umweltbedingungen. Der Auftraggeber zählt zu den führenden Akteuren in seinem Segment, darf jedoch aus vertraglichen Gründen nicht namentlich genannt werden. Die eingesetzten REO-Komponenten wurden gezielt für Anwendungen entwickelt, bei denen aggressive Umwelteinflüsse zum Alltag gehören. Hochwertige Materialien und durchdachte Konstruktionen sorgen dafür, dass Korrosion, Feuchtigkeit, Salzbelastung, Staub oder starke Temperaturschwankungen dauerhaft beherrscht werden. Umfangreiche Prüfverfahren wie Salznebeltests, Wasser- und Dichtigkeitsprüfungen sowie Schock- und Vibrationstests stellen sicher, dass die Produkte auch unter extremen Umweltbedingungen zuverlässig funktionieren. Je nach Ausführung sind Schutzklassen bis IP69K realisierbar und bieten damit maximalen Schutz für sensible elektrische Systeme. Gerade in Anwendungen mit hoher Systemrelevanz – etwa in der Schiffstechnik, in Häfen, Offshore-Anlagen oder in anderen industriellen Umgebungen mit vergleichbaren Belastungen – ist die Ausfallsicherheit entscheidend. Stillstände oder Systemfehler können hohe Kosten verursachen und Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Die erfolgreiche Umsetzung des aktuellen Projekts zeigt, dass REO-Lösungen diesen Anforderungen gerecht werden und auch unter dauerhaft rauen Bedingungen eine hohe Betriebssicherheit gewährleisten. Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von Komponenten für anspruchsvolle Einsatzbereiche steht REO für robuste, langlebige und zuverlässige Lösungen. Ob auf hoher See, in industriellen Anlagen oder in Umgebungen mit extremen klimatischen und mechanischen Anforderungen, die Produkte sind darauf ausgelegt, auch dort zuverlässig zu funktionieren, wo Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Jetzt die Hochseetechnik entdecken!
Prüfanlagen für Batteriespeicher: Wenn Sicherheit, Qualität und Zukunft getestet werden

Batteriespeicher sind das Rückgrat moderner Energie- und Mobilitätslösungen. Ihre Qualität entscheidet maßgeblich über die Zuverlässigkeit von Gesamtsystemen, deren Wirtschaftlichkeit und das Vertrauen der Anwender. In einem Marktumfeld, in dem die Anforderungen an Sicherheit und Leistungsfähigkeit rasant steigen, wird die professionelle Validierung zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die REO Elektronik AG bietet hierfür spezialisierte Prüflösungen an, die auf der Erfahrung einer fast 100-jährigen Unternehmensgeschichte basieren. Unsere Anlagen sind darauf ausgelegt, die wachsenden Anforderungen der Branche realitätsnah, präzise und mit höchster technischer Souveränität abzubilden. Präzision durch saubere Sinusform – ohne EMV-Störungen Ein entscheidender technologischer Vorteil der REO-Prüfanlagen liegt im Einsatz von Säulen- und Ringstelltransformatoren. Während Marktbegleiter auf rein getaktete Leistungselektronik setzen, bietet die von REO perfektionierte Technik einen essenziellen Nutzen: Sie ist von Natur aus EMV-unproblematisch. Da unsere Stelltransformatoren nach dem linearen Prinzip arbeiten, erzeugen sie keine hochfrequenten Störungen oder Oberwellen. Für Ihre Prüfprozesse bedeutet das: Sie arbeiten mit einem perfekt sauberen, sinusförmigen Strom. Dies garantiert eine unverfälschte Netzqualität und verhindert zuverlässig negative Rückwirkungen auf empfindliche Messsensorik oder benachbarte Systeme im Labor. So entstehen belastbare Daten statt Messrauschen. Extreme Langlebigkeit und Investitionssicherheit „Made in Germany“ Unsere Prüfgeräte werden für höchste Ansprüche entwickelt und produziert. Die Verwendung hochwertiger Wickelgüter und die robuste mechanische Konstruktion machen REO-Anlagen außergewöhnlich langlebig und wartungsarm. Wo komplexe Elektronikkomponenten oft frühzeitig an ihre Grenzen stoßen, bestechen unsere Lösungen durch ihre hohe Belastbarkeit – ein entscheidender Faktor für die langfristige Absicherung Ihrer Produktions- und Entwicklungsprozesse. Flexibilität für die Herausforderungen der Branche Wir liefern maßgeschneiderte Lösungen, die eine stufenlose Einstellung von Spannungen und Strömen ermöglichen. Dank ihrer hohen Flexibilität lassen sich REO-Systeme nahtlos in bestehende Infrastrukturen integrieren und an moderne Steuerungs- und Auswertungssysteme anbinden. Davon profitieren führende Unternehmen weltweit: Ein Jahrhundert Erfahrung für Ihren Erfolg Moderne Prüftechnik von REO schafft mehr als nur Daten: Sie schafft Vertrauen. Mit der REO Elektronik AG setzen Sie auf einen Partner, der technische Präzision mit praxisnaher Robustheit verbindet. Unsere Anlagen sind eine sichere Investition in die Qualität Ihrer Produkte und die Sicherheit Ihrer Prozesse – heute und in Zukunft. Jetzt unverbindlich beraten lassen!