Gewährleistung der Qualität

In einer Zeit der zunehmend schwieriger werdenden Sicherstellung von Lieferketten ist eine umfangreiche und gründliche Qualitätssicherung nötiger denn je. Auch bei langjährigen und erprobten Zulieferfirmen finden sich aufgrund von Lieferengpässen der Rohmaterialien oder stark schwankenden Preisen auf dem Weltmarkt hin und wieder Rezepturveränderungen. Dadurch wird zwar die Liefersicherheit hergestellt, jedoch kann die Verwendung von alternativen Stoffen als Ausgangsmaterial Einfluss auf die Produktqualität haben. Daher investiert REO viel Zeit in den Wareneingangsprozess und prüft alle angelieferten Teile mit einem standardisierten Qualitätsmanagement und gleicht sie mit Referenzmusterstücken ab. Sollte eine Charge Abweichungen aufweisen werden die Materialien nicht verbaut. REO Produkte verlassen nur mit absoluter Sicherheit für Qualität und Leistung unser Haus. Damit sichern wir eine gleichbleibende Qualität aller Produkte, Komponenten und Komplettlösungen und stehen dafür ein, was REO seit je her auszeichnet: Hohe Qualität und robuste, wartungsarme Produkte. Mit gutem Gewissen können wir durch diese Prüfungen und Kontrollen von langen Lebensdauern von teilweise über 25 Jahren ausgehen. Die Lebenszykluskosten, welche bei vielen unserer Kunden einen zunehmend gewichtigerer Entscheidungsgrund darstellen, sind dank der hohen Qualität der verwendeten Bauteile und der damit einhergehend geringeren Wartungsintervalle vergleichbar gering. REO-Kunden profitieren folglich von einem effizienten Produkt mit geringen Servicekosten über die gesamte Lebensdauer.
EMV-Filter – Minderung von Störungen

Der Einsatz von elektrischen und elektronischen Geräten nimmt in unserer Welt immer mehr zu und ein Ende des Wachstums ist nicht abzusehen. Für einen störungsfreien Betrieb dieser Geräte müssen jedoch „elektromagnetisch verträgliche“ Bedingungen vorhanden sein. Das heißt ein Gerät selbst muss insofern zufriedenstellend arbeiten, als dass es keine elektromagnetischen Störungen in der Umwelt verursacht, die für andere Geräte unannehmbar wären. Durch elektromagnetische Störungen können verschiedene, oft nicht leicht zu diagnostizierende Fehler verursacht werden. Diese Störungen bewegen sich in einem Bereich von Knacken und Rauschen in einem Funkempfänger, über Datenfehler und Prozessoraussetzern in der Computertechnik bis hin zu Isolationsdurchschlägen. Zudem können sie sich in Abhängigkeit von der Frequenz auf verschiedene Arten ausbreiten. Zur Unterdrückung der leitungsgebundenen Störungen und um EMV-Richtlinien zu gewährleisten, werden Netzfilter mit entsprechenden Werten benötigt. Durch eine maximale Fehlanpassung der Impedanz werden durch die Verwendung von EMV-Filtern die Ausbreitung von Störungen verhindert. Die filternde Wirkung erstreckt sich dabei in beide Richtungen. Dies bedeutet, dass Störungen vom Verbraucher zum Netz ebenso wie vom Netz zum Verbraucher gedämpft werden. Wichtig zu wissen: Niederfrequente Störungen unter 10 MHz breiten sich hauptsächlich leitungsgebunden durch galvanische Kopplungen aus. Höherfrequente Störungen > 30 MHz werden dahingegen größtenteils strahlungsgebunden übertragen. Der Bereich dazwischen ist eine Addition der Übertragungsmechanismen.
Das Grundprinzip des REO-Bremswiderstands

Der REOhm-Bremswiderstand kann durch eine besondere Wickelart kurzfristig Energie aufnehmen und speichern. Die Energie führt zu einer thermischen Veränderung, einer Erhitzung des Bremswiderstandes. Dank einer entsprechenden Füllung und Verdichtung kann in den Pausenzeiten die Wärmeenergie schnell an die Oberfläche transportiert werden und durch Kontakt mit der Kühlluft an die Umgebung abgegeben werden. Ein Kühlkörper vergrößert durch Rillen und Stäbe die Kontaktfläche mit der Luft und beschleunigt den Abtransport der Wärme. Eine noch bessere Kühlleitung wird durch spezielle wärmeleitende Flüssigkeiten bei Baureihen mit der REO-Flüssigkeitskühlungen erzielt. Durch die schnelle Kühlung des Wickelkörpers, sei es durch Luft oder Flüssigkeit, sind Impulse in verschiedenen Intensitäten oder Dauern fortlaufend aufnehmbar und führen nicht zur Zerstörung des Bauteils. Die REOhm-Bremswiderstände der Standardbaureihen sind für eine Einschaltdauer von 5% -100% ausgelegt – auf Anfrage sind auch kleinere Einschaltzeiten möglich.
Ingenieurskunst “Made in Germany”

REO Produkte stehen seit je her für eine lange Lebensdauer und für perfekt an die individuellen Ansprüche angepasste Eigenschaften. Damit unsere Produkte erfolgreich eingesetzt werden können, legen wir viel Wert auf eine ganzheitliche Planung sowie Konzeptionierung und verwenden moderne Simulationstechniken. Das heißt, es werden auf Basis der kundenspezifischen Ansprüche und REOs fast 100-jähriger Erfahrung im Komponenten- und Produktbau alle relevanten Anforderungen berücksichtigt. Auch wenn sich im Verlauf eines Projekts Anforderungen ändern sollten, suchen wir gemeinsam eine passende Lösung. Die REO Techniker und Ingenieure begleiten folglich den gesamten Entwicklungsprozess. Das Ziel ist dabei stets im Fokus: Ein optimales Produkt zu erstellen, dass ressourcenschonend und verschleißarm über eine lange Lebensspanne sicher und zuverlässig funktioniert. Dies gilt sowohl für einzelne Komponenten als auch für unsere Komplettlösungen. Haben Sie Interesse an einem Standardprodukt oder einer individuellen Lösung für induktive, resistive oder elektronische Komponenten bzw. Komplettlösungen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme
Weltfrauentag

Heute möchten wir auf den internationalen Weltfrauentag aufmerksam machen! Als Entwickler und Produzent von induktiven, resistiven und elektronischen Komponenten und Komplettlösungen ist REO traditionell eher ein Unternehmen, welches eine männliche Belegschaft zugeschrieben wird. Daher freuen wir uns einen Tag wie diesen zu nutzen, um stolz unsere zahlreichen Mitarbeiterinnen hervorzuheben. Von der Vorständlerin über die Standortleiterin bis hin zur Fachhandelspackerin; von der Entwicklungschefin über die Einkäuferin bis hin zur Auszubildenden: Wichtige und tragende Positionen sind bei uns selbstverständlich völlig geschlechtsunabhängig besetzt. REO setzt sich nämlich ganz aktiv für Diversität und Vielfalt am Arbeitsplatz ein und sieht in erster Linie die Fähigkeiten und Eigenschaften, die unsere Mitarbeitenden mitbringen und REO zu dem machen, was es ist: Ein Familienunternehmen.
Spendenaktion für Solingen, Kyritz und Pfarrkirchen – REO AG spendet für lokale Projekte

Die REO AG spendet im Namen aller Mitarbeitenden im Rahmen einer großen Hilfsaktion insgesamt 15.000 Euro, verteilt auf die Standortstädte Solingen, Pfarrkirchen und Kyritz. REO möchte damit bewusst hilfsbedürftige Menschen und ihre Angehörigen lokal unterstützen. Ermöglicht wird die Spende durch den Verzicht auf die obligatorischen Geschenkaktionen für Kundinnen und Kunden zu Weihnachten im letzten Jahr. Zudem haben die Mitarbeitenden auf Geschenke verzichtet, um die Spendensumme weiter aufzustocken. Die Spendensumme haben soziale, gemeinnützige Organisationen im lokalen Umfeld der REO-Standorte in Solingen, Pfarrkirchen und Kyritz erhalten. REO fördert hier fünf langfristige Projekte, die durch REO-Mitarbeitende vorgeschlagen und schließlich ausgewählt wurden. „Der breite Zuspruch des Spendenprojekts unter unseren Mitarbeitenden zeigt, dass wir bei REO die soziale Verantwortung auch außerhalb unseres Unternehmens leben“ sagt Jasminka Usein, Vorstandsmitglied der REO AG und fügt hinzu: „Mit dem Verzicht auf die alljährliche Geschenkeaktion zu Weihnachten können wir anderen Menschen elementares, wirklich wichtiges ermöglichen. Bei den ausgewählten Projekten wissen wir zudem, dass jeder Euro genau da ankommt, wo er gebraucht wird .“ In Solingen unterstützt REO die lokale Tafel. Rund 60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmern sich hier täglich um das Sammeln, Sortieren und Zuteilen von Lebensmitteln, welche ungenutzt vernichtet werden würden. Zudem betreut die Tafel mit ihrem Medimobil medizinisch Menschen, die keinen Zugang zur medizinischen Versorgung haben. Neben der Tafel erhält das Palliative Hospiz Solingen einen Teil der Spende. REO unterstützt damit die wertvolle Arbeit des neuen, stationären Hospizes in Solingen. 28 Mitarbeitende und zahlreiche Ehrenamtler begleiten schwer kranke und sterbende Menschen, deren Heilungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, sowie deren Angehörige. In Kyritz wird durch REO die Freiwillige Feuerwehr unterstützt. Nach dem Motto „retten, löschen, bergen und schützen“ ist die Feuerwehr ein wichtiger Partner der Kyritzer Bürgerinnen und Bürger zur Vorbeugung und Abwehrung von Gefahren für Umwelt und Menschen. Darüber hinaus profitiert durch die Spende auch die Jugendfeuerwehr mit ihrer wichtigen und fördernden Jugendarbeit. Die Jugend wird zudem bei dem zweiten in Kyritz ausgewählten Projekt aktiv durch REO gefördert. Mit der Spende an den Förderverein der Goethe Grundschule wird die tägliche Bildungs- und Erziehungsarbeit der Goethe-Grundschule Kyritz verbessert. Unter anderem werden Bildungsausflüge, Schwimmkurse und Fördermaßnahmen in der Schule ermöglicht. Mit der Spende an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn leistet REO einen wichtigen Beitrag, um die kostenfreie Hilfe für betroffene Familien zu ermöglichen. Mit zahlreichen Hilfsangeboten, einer finanziellen Hilfe und mit persönlicher Begleitung hilft der Verein den Familien und Kindern mit der Extremsituation – Diagnose Krebs – besser umgehen zu können und lässt sie im bürokratischen und kräftezehrenden Alltag nicht allein. Die REO AG übernimmt auch abseits der aktuellen Spendenaktion seit vielen Jahren gesellschaftliche Verantwortung, ganz im Sinne der Corporate Social Responsibility. Jüngst wurden herausragende Schülerinnen und Schüler mit dem Physikus-Preis ausgezeichnet und Studierende im Rahmen des Deutschlandstipendiums unterstützt. Mehr Informationen hierzu finden sich im Newsroom der REO AG unter image.reo.de
Neue Regelbare und konstante Hochstromversorgung REOLAB 220

Der Geschäftsbereich der Prüftechnik von REO hat mit dem REOLAB 220 eine Dreiphasen-AC-Hochstromversorgung für Prüflabore entwickelt. Die Geräte können Spannungen von bis zu 10 V und Ströme von bis zu 10kA (10.000 Ampere) liefern, je nach Kundenanforderungen. REO liefert die REOLAB 220-Geräte an Prüf- und Qualitätssicherungslabore auf der ganzen Welt. Für die Testung von Stromversorgungen für hohe Ströme und niedrige Spannungen bietet der REOLAB 220 mehrere Vorteile. Das Gerät kann Spannungsschwankungen schnell regulieren und die Stromsollwerte können entweder manuell oder automatisch eingestellt werden. Dies geschieht mit einem sauberen, sinusförmigen Ausgangsstrom über den gesamten Einstellbereich. Hochstrom-Wechselstrom wird häufig zum Prüfen von Sicherungen, Kabeln, Klemmen und anderen Verbindungen verwendet, bei denen das Prüfen mit Nennstrom und -spannung schwierig oder nicht erforderlich ist. Durch Herabsetzen der Spannung kann der Strom bei einer bestimmten Leistung erhöht werden, was eine größere Flexibilität bei der Durchführung der Prüfungen ermöglicht. Die Sicherheit ist gewährleistet, da die Prüfspannung in der Regel unter 50 V liegt und durch den Einsatz eines Abwärtstrenntransformators vom Netz getrennt ist. Die Prüfung von Sicherungen erfordert oft, dass sie bei einem bestimmten Strom mit einer Abweichung innerhalb akzeptabler Grenzen betrieben werden. Bei einer festen Stromversorgung können jedoch Schwankungen aufgrund von Temperatur, Lastregelung und Eingangsspannung auftreten. Wenn der Strom nicht automatisch angepasst wird, um diese Schwankungen auszugleichen, kann dies bedeuten, dass langwierige Burn-In- oder Soak-Tests wiederholt werden müssen. Der REOLAB 220 kann Testlaboren helfen dies zu vermeiden. Die Produkte von REO können über ein Potentiometer oder sogar über einen Feldbus auf einen Sollwert oder eine gewünschte Leistung eingestellt werden und regeln unabhängig von wechselnden Last- oder Eingangsbedingungen um diesen Wert. REO bietet sowohl das Basissystem als auch ein komplettes, schlüsselfertiges Paket zur Integration in ein Qualitätssicherungssystem. Das Angebot ist dabei nicht auf Hochstrom AC beschränkt. Es können auch Hochspannungen bis zu 8 kV mit einer maximalen Leistung von 1 MV oder 800 kW für DC-Systeme geliefert werden.
REO stellt N CNW 905 und N CNW 903 vor

REO hat mit den Baureihen N CNW 905 und N CNW 903 zwei neue Netzdrosselreihen zur zuverlässigen Unterdrückung von Oberschwingungsströmen auf den Markt gebracht. Die Baureihen fügen sich in das bereits breite REO-Portfolio an Netzdrosseln ein und ergänzen dies sinnvoll: Die neuen Netzdrosseln wurden so konzipiert, dass sie mit weniger Komponenten auskommen, dadurch weniger Kupfer benötigen, kleinere Abmessungen aufweisen und gleichzeitig die Verlustleistung um bis zu 25% gesenkt werden kann. Dieser geringere Materialeinsatz der N CNW 905 und N CNW 903 wird durch die innovative Edge-winding-Technologie ermöglicht. Bei gestiegener Effektivität und gleichzeitig geringerem Gewicht weisen die neuen Baureihen mit Hochkantwicklung eine äußerst effiziente Kühlung durch ihren einlagigen Aufbau auf – insbesondere bei forcierter Kühlung. Aufgrund der besseren Kühlung können, je nach Auslegung, Aluminiumleiter als Ersatz für Kupferleiter verwendet werden. Das geringere Gewicht und die kleineren Abmessungen sind dank der Reduzierung der Skin- und Proximity-Verluste möglich. Die EDGE Winding ist besonders für Halbleiter, die auf neue Materialien wie Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) basieren, geeignet. Aufgrund der geringeren Wicklungskapazität kann die Hochkantwicklung auch bei höheren Frequenzen eingesetzt werden. Es wird nahezu kein Isoliermaterial benötigt, sodass sich die Lebensdauer erhöht. Weniger Material und vor allem weniger Kupfer schlagen sich dabei auch in einem geringeren Gesamtpreis des Produktes wieder. Im Zusammenspiel mit einer automatisierten Fertigung können die Herstellungskosten weiter gesenkt werden. Dadurch verkürzt sich die Amortisationszeit spürbar. REO ist überzeugt davon, dass die Technologie langfristig einen Vorteil zu herkömmlichen Verfahren bietet, weshalb die Fertigungskapazitäten weiter erhöht werden. REO kann die Geräte mit einer Schutzart (IP) bis zu IP66 ausstatten, die Staubdichtigkeit und den Schutz gegen Strahlwasser garantiert. Das bedeutet, dass die REO-Drosseln auch außerhalb eines Hauptschaltschranks montiert werden können. „Die Verwendung von Netzdrosseln ist seit langem eine zuverlässige Methode zur Reduzierung der Stromoberschwingungen, die ein typischer drehzahlvariabler Antrieb aufnimmt“, erklärt Steve Hughes, Managing Director von REO UK und fügt an: „Die Verbesserung des Leistungsfaktors (PF) und die Reduzierung der Oberschwingungsströme in der Netzversorgung des FU sind der Schlüssel zur Steigerung der Effizienz. Ein typischer 22-kW-Antrieb hat beispielsweise einen PF zwischen 0,7 und 0,8 und einen Effektivwert des Eingangsstroms von etwa 43 Ampere, wenn der Motor belastet ist. Wir haben herausgefunden, dass durch den Einsatz einer REO-Eingangsdrossel zur Reduzierung von Oberwellen dieser PF auf etwa 0,89 verbessert und der RMS-Versorgungsstrom auf etwa 35 A reduziert werden kann, wodurch die für den Antrieb des Motors benötigte elektrische Energie um über 18 Prozent gesenkt werden kann .“
Warum eine konstante Stromversorgung zu einer lebensrettenden Behandlung beiträgt

Allein in Deutschland werden in Krankenhäuser jeden Tag über 50.000 Patientinnen und Patienten behandelt. Angesichts des ständig wachsenden Bedarfs an einer schnellen und gleichzeitig sicheren Gesundheitsversorgung verlangen Krankenhäuser nach modernen Netzwerklösungen. Die Informationstechnologie und die unterstützende Infrastruktur werden zu entscheidenden Komponenten in der Branche. Um Testergebnisse zu überprüfen oder Medikamente zu verschreiben, muss das medizinische Fachpersonal in Echtzeit auf alle relevanten Patientendaten zugreifen können. Darüber hinaus müssen medizinische Geräte wie beispielsweise Computertomographen (CT) oder Magnetresonanztomographen (MRT) datenintensive Scans unmittelbar an die Fachbereiche liefern können. Im Gegensatz zu vielen anderen Stromnetzen gibt es daher in Krankenhäusern kein Spielraum für Ausfallzeiten. Jede Stromunterbrechung kann sich unmittelbar zu einer Gefahr für das Leben der Patientinnen und Patienten entwickeln. Das ohne Strom kein Krankenhaus arbeiten kann ist heutzutage sicherlich keine Überraschung mehr. Doch auch der Strom selbst kann zum Problemen werden. Abweichungen im Stromnetz können bei der Erhebung und Speicherung von Gesundheitsdaten zu fehlerhaften Einträgen oder zu Datenverlust führen. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn im lokalen Stromnetz die Anzahl an elektronischen Geräten steigt. Die elektrische Umgebung wird „lauter“ und „verzerrter“. In der Praxis zeigen sich diese Probleme bei Röntgengeräten, die meist anfällig für Spannungsspitzen und Oberwellenverzerrungen sind. In der Regel führt dies zu einer verkürzten Lebensdauer der Komponenten, sowie zu einem Datenverlust im Betrieb. Veränderungen im Stromnetz stellen aber auch ein Risiko für die körperliche Sicherheit von Patientinnen und Patienten sowie dem medizinischen Fachpersonal selbst dar. Die Gefahr von Bränden und Stromschlägen steigt, wenn stromleitende Teile des Gehäuses direkt oder indirekt mit Personen in Berührung kommen. Ebenso benötigen kritische Systeme wie beispielsweise lebenserhaltende Maschinen auf den Intensivstationen eine konstante Stromversorgung, damit sie ihre Aufgabe effektiv und ohne tödliche Folgen erfüllen können. Alle diese Risiken können durch den Einsatz von Isolatoren gemindert werden, die die Geräte vor den Auswirkungen von Spannungsspitzen schützen. Dies gelingt durch die Unterbrechung der elektrisch leitenden Verbindungen zwischen der Netzwerkperipherie und dem Gerät. REO bietet speziell für diese Zwecke die REOMED-Baureihen an. Die REO Netzwerkisolatoren ermöglichen zudem eine nahezu verlustfreie Übertragung von hochfrequenten AC-Signalen, gemäß der medizinischen Anforderungen der IEC 60601-1. Diese Norm schreibt vor, dass Geräte und Systeme, die mittels Signalschnittstellen verbunden sind, über elektrische Trenneinrichtungen in den Strom- und Datenleitungen verfügen müssen. REO Komponenten finden sich aktuell in vielen Anwendungen der Intensivmedizin auf der ganzen Welt. Mit Erfahrung und einem breiten Wissen im Komponentenbau trägt REO ein Teil dazu bei, dass rund 50.000 Patientinnen und Patienten jeden Tag sicher, gut und schnell behandelt werden können.
JETZT DIE UMSTELLUNG AUF E-AUTOS PLANEN

Elektrofahrzeuge sind bei vielen Kunden bereits heute die bessere Wahl im Vergleich zu diesel- oder benzinbetriebenen Fahrzeugen. Automobilhersteller stellen sich bereits auf die veränderten Nachfragen ein und bauen neue Fertigungsstätten für die reine Produktion von vollelektrischen Fahrzeugen. Hinsichtlich der drohenden und teils schon beschlossenen Verbote von Verbrennerfahrzeugen Ende dieses Jahrzehnts ist dies eine logische Konsequenz. Elektrofahrzeuge werden voraussichtlich ab den 2030er Jahren den Markt dominieren. Das ein Umdenken in der Bevölkerung stattgefunden hat, zeigen auch die Zulassungszahlen: Während die Zulassungszahlen von Neufahrzeugen im Jahr 2020 um 19% im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen, verbuchen Elektroautos ein Plus von 207 Prozent, was ein Marktanteil von 6,7 Prozent bedeutet. 2021 konnte sich dieser Trend fortsetzen, sodass der Marktanteil mittlerweile bei knapp 14% liegt. Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahr 2030 bis zu 14,8 Millionen batterieelektrische E-Fahrzeuge und Plug-In-Hybride auf unseren Straßen unterwegs sein werden. Doch geht mit einem Wandel der Antriebsart auch ein Strukturwandel im Verkehrssektor und Energiesektor einher. Die führt aktuell zu Problemen, die in den kommenden Jahren dringend gelöst werden müssen. An erster Stelle steht das Verhältnis von Elektroautos zu Ladepunkten und der damit einhergehenden Sorge einen freien Ladeplatz zu finden. Autofahrende befürchten, dass ihnen gerade auf langen Fahrten der Strom ausgeht. Sie haben Reichweitenangt. Das diese Sorge unbegründet ist, zeigt sich am realen Verhalten: Die meisten Autofahrenden legen bei längeren Strecken, wie auch vom ADAC empfohlen, regelmäßig Pausen ein. Somit werden zwar mehr Ladeanschlüsse benötigt, allerdings nicht in der von vielen angenommenen Größenordnung. Zudem führen immer kürzere Ladezeiten zu einem stärkenden Durchsatz an Fahrzeugen pro Stunde. Ungeachtet der guten Absichten von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sollte jedoch auch über die Probleme bei der Stromproduktion nicht hinweggesehen werden. Ist diese „grün“ oder stammt der Strom aus fossilen Brennstoffen? Und wie wird der Strom transportiert, sodass mit hoher Leistung überall geladen werden kann? Häufig wird zudem die Sorge geäußert, dass durch den Einsatz von E-Fahrzeugen das Stromnetz noch stärker belastet wird, was zu Störungen und Unterbrechungen führen würde. Nach Ansicht von VW ist das deutsche Netz jedoch in der Lage, den zusätzlichen Bedarf problemlos zu decken. Dank erneuerbarer Energien und der gezielten Planung des Umstiegs auf das E-Auto sei es dafür gut gerüstet. Doch trotz dieser Leistungsfähigkeit, mit der das Stromnetz den erhöhten Bedarf abdecken kann, bestehen in puncto Elektrizität noch Herausforderungen. Diese ergeben sich aus dem Laden von E-Fahrzeugen im Hochfrequenzbereich. Konkret geht es um Oberschwingungsströme. Diese entstehen infolge von Frequenzänderungen in den Stromverteilungssystemen, die zu Spannungs- und Stromschwankungen führen. Solche Unregelmäßigkeiten können beim Laden von Elektrofahrzeugen auftreten und Probleme im Netz sowie bei den Fahrzeugen selbst verursachen. Durch diese Oberschwingungsverzerrungen erhöhen sich der Effektivwert der Spannung und der Spitzenwert der Wellenform. Dadurch steigt wiederum der Bedarf an Strom aus dem Netz. Der zunehmende Stromfluss im System führt zu höheren Verlusten und beschleunigt unter Umständen auch die Beschädigung von Komponenten im Netz. Aufgrund der von den Oberschwingungen ausgehenden Stromzufuhr können die Komponenten durch Wärmeverluste überhitzen und dauerhaft beschädigt werden. Dadurch können Ausfälle der beschädigten Komponenten verursacht werden. Die Folge wäre dann ein Stromausfall. Oberschwingungsverzerrungen können auch die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs direkt beeinträchtigen und die Bordelektronik beschädigen. Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Schließlich werden viele potenzielle E-Auto-Käufer durch die Sorge abgeschreckt, das Fahrzeug sei möglicherweise nicht so robust wie ein Verbrenner und insgesamt anfälliger für Defekte. Derartige Mängel würden das allgemeine Misstrauen gegenüber E-Fahrzeugen fördern und sich negativ auf die Akzeptanz auswirken. Wenn wir uns die durch Oberschwingungsverzerrungen bedingten Probleme bewusst machen, können wir uns bereits jetzt mit möglichen Lösungen befassen – und nicht erst, wenn die Probleme schon da sind. Erfreulicherweise gibt es für Probleme mit Oberschwingungsströmen eine einfache Lösung: Oberschwingungsfilter tragen zum Schutz von Kondensatoren bei. Diese sind in typischen E-Autos eine wesentliche Komponente, die durch den wiederholten Einfluss von Oberschwingungsverzerrungen ausfallen kann. Dank ihrer geringen Induktionstoleranz und ihres linearen Verhaltens eignen sich Oberschwingungsfilter von REO selbst bei Strom über Nennwert besonders gut zum Schutz von Kondensatoren. Wenn wir uns jetzt auf die praktischen Aspekte beim Einsatz von E-Autos vorbereiten, können wir dafür sorgen, dass die Umstellung reibungslos gelingt. Für die offensichtlichen Probleme, die der Elektroantrieb in den Stromnetzen und den Fahrzeugen selbst verursachen könnte, gibt es praktikable Lösungen. Wir können die Vorteile der Umstellung auf E-Autos, insbesondere die geringeren CO2-Emissionen, problemlos nutzen – vorausgesetzt, wir fangen jetzt mit der Planung an.